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Frühkindliche Reflexe gehören zur natürlichen Entwicklung eines Kindes. Sie unterstützen den Säugling in den ersten Lebensmonaten bei grundlegenden Bewegungs- und Entwicklungsprozessen und werden im Verlauf der neurologischen Reifung zunehmend von willkürlichen Bewegungsmustern überlagert.

Das Blomberg Rhythmic Movement Training (BRMT) wurde vom schwedischen Arzt Dr. Harald Blomberg entwickelt. Es orientiert sich an den rhythmischen Bewegungen, die Babys während ihrer natürlichen motorischen Entwicklung spontan ausführen. Mit sanften, rhythmischen Bewegungsübungen und gezielten isometrischen Impulsen soll die sensomotorische Entwicklung unterstützt und an noch aktive frühkindliche Reflexmuster gearbeitet werden.

Im ManuSa GesundheitsRAUM nutzen wir diese Übungen als Bestandteil unserer Reflexintegration. Besonders bei Kindern schauen wir dabei nicht nur auf einzelne Auffälligkeiten, sondern auf das Zusammenspiel von Bewegung, Koordination, Wahrnehmung, Körperspannung und Entwicklung.

Unser Ziel: Entwicklung verstehen, vorhandene Ressourcen stärken und dem Nervensystem neue Bewegungserfahrungen ermöglichen.
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Wann kann Reflexintegration sinnvoll sein?

Manchmal zeigt sich im Alltag, dass bestimmte Entwicklungsschritte mehr Anstrengung kosten als erwartet. Kinder wirken motorisch unruhig, haben Schwierigkeiten, sich längere Zeit zu konzentrieren, Bewegungen zu koordinieren oder ihren Körper sicher zu steuern. Auch Lernen, Schreiben, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung oder der Umgang mit Reizen können herausfordernd sein.
Im Rahmen der Reflexintegration schauen wir deshalb unter anderem genauer hin bei:
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten
  • motorischer Unruhe und Schwierigkeiten mit der Selbstregulation
  • Koordinations- und Gleichgewichtsproblemen
  • auffälliger Körperhaltung oder Körperspannung
  • Unsicherheiten in Grob- und Feinmotorik
  • Schwierigkeiten beim Schreiben oder anderen schulischen Anforderungen
  • Lernproblemen oder einem sehr hohen Kraftaufwand beim Lernen
  • besonderer Empfindlichkeit gegenüber Berührung, Geräuschen oder anderen Sinnesreizen
  • Entwicklungsauffälligkeiten, bei denen sensomotorische Zusammenhänge eine Rolle spielen könnten
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Manchmal braucht Entwicklung keinen größeren Druck

sondern die richtigen Bewegungsimpulse zur richtigen Zeit.
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