Wann kann Reflexintegration sinnvoll sein?
Manchmal zeigt sich im Alltag, dass bestimmte Entwicklungsschritte mehr Anstrengung kosten als erwartet. Kinder wirken motorisch unruhig, haben Schwierigkeiten, sich längere Zeit zu konzentrieren, Bewegungen zu koordinieren oder ihren Körper sicher zu steuern. Auch Lernen, Schreiben, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung oder der Umgang mit Reizen können herausfordernd sein.
Im Rahmen der Reflexintegration schauen wir deshalb unter anderem genauer hin bei:
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten
- motorischer Unruhe und Schwierigkeiten mit der Selbstregulation
- Koordinations- und Gleichgewichtsproblemen
- auffälliger Körperhaltung oder Körperspannung
- Unsicherheiten in Grob- und Feinmotorik
- Schwierigkeiten beim Schreiben oder anderen schulischen Anforderungen
- Lernproblemen oder einem sehr hohen Kraftaufwand beim Lernen
- besonderer Empfindlichkeit gegenüber Berührung, Geräuschen oder anderen Sinnesreizen
- Entwicklungsauffälligkeiten, bei denen sensomotorische Zusammenhänge eine Rolle spielen könnten